Sonntag, 16. Februar 2014

Luftpost zwischen Tag und Nacht von Leo Pinkerton



©Verlagshaus el Gato

Produktinformation

Erschienen im Verlagshaus el Gato
!!! Leseprobe !!!

ISBN: 978-3-943596-61-8
Altersempfehlung ab:14

Seitenzahl: 300


Wie soll ich das nur beschreiben… mein erster bewusster Fantasy-Roman, und er hatte mich sofort…

Eine Frau, Lili, mietet ein Haus, um endlich zu schreiben zu können. Tausend Anfänge, Chaos, nichts beendet. So wie sie eben ist. Dann kommt sie in das Haus und hat einen Mitbewohner, den sie nicht sehen, anfassen oder riechen kann, nein, sie kann nur mit ihm schreiben…
Ein Genie, auf seine Art, männlich, Besitzer und eigentlicher Bewohner dieses Hauses. Ordentlich, strukturiert und an feste Abläufe gewöhnt. Er, Rufus, sieht sie, aber er kann sie nicht berühren und sie hört und sieht ihn nicht.
Einziges Mittel zur Kommunikation: ein Block mit Luftpostbriefpapier, leicht und dünn. Ein blauer und ein roter Stift schreiben die Geschichte einer beginnenden Liebe.



Meine Meinung
Vorsichtig und durchaus kritisch habe ich mich dennoch vom Klappentext überzeugen lassen und keinen Buchstaben und keine Leseminute bereut. Die Autorin, ja, FRAU Leo Pinkerton, schaffte es, mich innerhalb weniger Seiten vollkommen in ihren Bann zu ziehen.

Mit sehr eindrucksvollen und liebevollen Worten beschreibt sie die schwierige Jugend des Hausbesitzers und lässt uns, teilweise schmunzelnd, daran teilhaben, wie sich die beiden näher kommen. Wie sie miteinander leben, ohne miteinander reden zu können, nur über den Luftpostbriefpapierblock (was für ein Wort *gg*). Zugegeben, ich habe das Ende des Buches nicht ganz verstanden, das liegt aber an meiner Fantasy-Unerfahrenheit und daran, dass immer alles logisch sein muss, daran arbeite ich aber noch!

Fazit: Es war wunderschön, die beiden lesend zu beobachten und natürlich liebe ich Bücher mit… Stop… Spoiler. Da dieses Buch mich als Fantasy-Unerfahrenen total in seinen Bann gezogen hat, wie mag es Fantasy-Erfahrenen erst damit ergehen?

Leseempfehlung, unbedingt! Und das von mir, das will wirklich was heißen!

Logische 5 von 5 Hintern!


Klappentext: (Quelle Verlagshaus el Gato)
Lili Robinson, 35 Jahre alt, finanziell unabhängig durch eine kleine Erbschaft ihres Großvaters, mietet ein möbliertes Haus in einer Kleinstadt, um dort Geschichten zu schreiben und diese zu illustrieren. Der Besitzer des Hauses befindet sich für ein Jahr in Amerika. Nachdem sie sich häuslich eingerichtet hat, beginnt sie mit ihrer Arbeit. Schon nach kurzer Zeit stellt sie fest, dass sie nicht allein im Haus ist. Jemand Fremdes hat mit einem roten Stift auf ihr Papier geschrieben. Lili durchsucht das Haus, findet aber niemanden und glaubt an die Anwesenheit eines Geistes. Professor Rufus Wittgenstein jun., der in seinem Haus an einem Fachbuch für Chemie arbeitet, wird mit der Situation konfrontiert, dass eine junge Frau sein Haus bezieht, ohne dass er etwas dagegen tun kann. Die Frau erscheint ihm wie ein Hologramm, mit dem es jedoch für ihn keine haptische oder akustische Möglichkeit der Kommunikation gibt. Offensichtlich nimmt sie ihn überhaupt nicht wahr. Er kann sogar durch sie hindurch laufen. Lediglich ein blauer Briefblock, den sie zum Schreiben benutzt, erscheint real in Rufus’ Welt. Er nutzt die Gelegenheit, sich ihr darauf mitzuteilen. Nach einer anfänglichen Phase der Verwirrung, in der beide darauf bestehen, das alleinige Recht zum Bewohnen des Hauses zu haben, beginnen Lili und Rufus einen schriftlichen Dialog in blauer und roter Schrift auf besagtem Luftpostpapier. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie es zu ihrem unerklärlichen Phänomen kommen konnte.


Über die Autorin: Leo Pinkerton
Jahrgang 1958
Seit 2009 selbständige Künstlerin im Bereich Schriftstellerei, Lettrismus, Malerei

Seit ihrer Kindheit beschäftigt sich Leo Pinkerton mit dem geschriebenen Wort. Ihr erstes Gedicht schrieb sie mit neun Jahren, mit vierzehn die erste Erzählung. Seit dieser Zeit kann sie es nicht lassen, nach Worten zu suchen und diese aufzuschreiben. „Eine meiner Aufgaben in dieser Zeit besteht darin, Menschen verständlich zu machen, wie das Leben eigentlich geht. Deshalb arten meine Schriftstücke so gerne in Romane aus.
 

Meine Worte sind immer Ausdruck dessen, was ich selbst erst mühsam lernen musste, um zu verstehen, warum alles so ist, wie es ist – und nicht anders.

Kommentare:

  1. Zack: Auf meiner WuLi. Kussi ♥

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    1. GUUUUUUUTE Idee, du wirst es lieben!
      ♥ Knutschaaaaaaaaa

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  2. Und dann die Daggi so: ooooooohhhhh ;)

    Klingt ein bisschen nach Faye Archer von Christoph Marzi, aber nur ein bisschen :)

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  3. grins... lies es, Daggi, du wirst es mögen! ♥

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  4. Von wegen du liest kein Fantasy. Tja, und in welches Projekt fällt dann dieses Buch?

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  5. haha... Experiment und Lieblingsverlag, ich hab mich einfach mal getraut. Aber wie gesagt, so richtig verstanden hab ich es nicht *gg*

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