Sonntag, 9. Februar 2014

Ein Hummer macht noch keinen Sommer von Tanja Wekwerth

©Verlag Goldmann, Amazon
Produktinformation 

    Taschenbuch: 288 Seiten
    Verlag: Goldmann Verlag (17. Juni 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 344247812X
    ISBN-13: 978-3442478125


Kurzbeschreibung (Quelle Amazon)
Einsame Herzen, heimliche Hauptstadthelden und ein Hummer namens „Howard“.

Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single – und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte – ein Maler in der „Hummerphase“ – will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.


Meine Meinung:
Auch auf dieses Buch habe lange gehibbelt und mich tierisch darauf gefreut.  Endlich hielt ich es in den Fingern und als ich dann auch endlich mit dem Lesen anfangen konnte, war ich zuerst enttäuscht, denn irgendwie kam ich nicht rein in die Geschichte. Mit Natalie wurde ich nicht warm (irgendwie die ganze Geschichte lang nicht so richtig) und Theodor hat mich verwirrt. Man braucht ein paar Seiten, bis man sich eingelesen hat, aber dann… dann liest es sich nur so weg, was neben der wunderbaren Unterhaltung auch an der leichten Schreibweise der Autorin liegt.

Natürlich ist es ein ChickLit-Roman und man weiß, dass irgendwie alles wieder gut wird, aber der Weg dahin ist einfach herrlich, witzig und wunderbar zu lesen. Auch in diesem Buch gab es wieder Protagonisten, die ich unbedingt kennenlernen wollen würde, Oma Hertha zum Beispiel. Wie gerne hätte ich mit ihr und David auf ihrem Balkon gesessen und eine Fanta getrunken. Alle Figuren konnten mich überzeugen, bis auf Natalie. Ich finde, sie hat auch ein Alkoholproblem, überhaupt wird sehr viel Alkohol getrunken.

Insgesamt ein leichter, gut unterhaltender Roman, bei dem man sehr oft schmunzeln kann und oft auch den Kopf schüttelt, aber immer augenzwinkernd und voller Humor. Ich mochte auch gern die Übersicht über die Örtlichkeiten, von denen man im Roman liest, und die am Ende etwas näher beschrieben werden. Als Berlinerin habe ich von manchen gehört, manche kannte ich gar nicht, auf jeden Fall war das sehr interessant.

Von mir keine MUSS-Leseempfehlung, aber wer witzige, leicht und gut geschriebene ChickLit-Romane mag, der macht mit diesem Buch garantiert nichts falsch.

Deshalb gibts 4 von 5 Hintern.



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